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SIZ - Sicherheitsinformationszentrum / Zivilschutz

Der Schutz des Menschen ist vorrangiges Ziel des Zivilschutzes. Mit dem Zivilschutz möchte der Staat seinen Bürgern helfen, Katastrophen und Notsituationen bestmöglich zu bewältigen.
Seit den Chemiekatastrophen von Seveso und Bhopal sowie dem Reaktorunfall von Tschernobyl wissen wir, dass nicht nur Naturkatastrophen großen Schaden anrichten können. Gerade Tschernobyl hat gezeigt, dass sich Katastrophen auch auf weit entfernte Staaten auswirken können.
Die Bürger fordern daher zu Recht vorbeugende Maßnahmen zur Bewältigung von Notsituationen. Sie hätten sicher kein Verständnis dafür, würde man den Zivilschutz auf den nicht ganz auszuschließenden Fall eines militärischen Konfliktes begrenzen.
Der Zivilschutz ist ein Teil des österreichischen Sicherheitssystems.

Doch: Persönliche Sicherheit ist weit mehr, als sich gegebenenfalls auf offizielle Hilfe verlassen zu müssen. Umfassende Sicherheit gibt vor allem auch die perfekte persönliche Vorbereitung auf den Fall des Ernstfalles. Gleich, ob Naturkatastrophen, Unglücke, Reaktorpannen oder gar Terroranschläge – erst das möglichst umfassende Wissen über die vielen Möglichkeiten des wirksamen Selbstschutzes erlauben, vorbeugend Gefahren abzuwenden oder die Zeit zu überbrücken, bis organisierte offizielle Hilfe erst möglich ist. Genau darauf zielen die Sicherheitsinformationszentren - kurz SIZ - ab. An hunderten Standorten in ganz Österreich stehen Ihnen Experten mit Rat und Tat persönlich zur Verfügung. Eine Idee, 1986 entwickelt, die europaweites Vorbild ist. Damit nichts passiert, wenn etwas geschieht!

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.zivilschutzverband.at bzw. unter www.siz.cc
oder beim Zivilschutzbeauftragten der Stadtgemeinde Schrems, Herrn Ernst Mlejnek, Tel. 0664/3828493.

Sicherheitsgemeinderat

Im Jahr 2017 wurde Herr Martin Speychal vom Gemeinderat der Stadt Schrems zum Sicherheitsgemeinderat bestellt. Dieser fungiert als Schnittstelle zwischen Gemeinde, Bevölkerung und Blaulichtorganisationen.

Alljährlich wird von StR Martin Speychal zum "Blaulichtstammtisch" geladen, wo Aktuelles zum Thema Sicherheit besprochen wird. Für Fragen, Anliegen und Anregungen zum Thema Sicherheit erreichen Sie unseren Sicherheitsgemeinderat unter Tel. +43 (0)676 89 95 81 27 oder martinspeychal@gmail.com.



Der aktuelle Zivischutztipp

HINWEIS:  Informationen zum Thema Corona-Pandemie finden Sie hier.

Wenn der Winter zuschlägt ...

… dann kann es sogar zu Zivilschutzalarm kommen. Das haben wir schon erlebt. Extrem starke Schneefälle und Starkregen haben Österreich stark getroffen. Die Folge: Straßensperren, unterbrochene Zugverbindungen, Evakuierungen, Lawinen, Muren, Überflutungen und Stromausfälle. In manchen Landesteilen waren hunderte Haushalte bis zu 5 Tage ohne Strom. Grund genug, um sich Gedanken über Vorräte, ein batteriebetriebenes Radio und Heizmöglichkeiten zu machen.

Wann schneit es besonders stark?

Die häufigsten Wetterlagen, bei denen es zu starkem Schneefall kommt, sind vergleichbar mit den Lagen, die im Sommer besonders große Niederschlagssummen mit sich bringen. Dies wäre also für den Osten ein östlich vorbei ziehendes Balkantief, für den Osten und Südosten das Adriatief, den Süden das Genuatief, den Norden und Westen die Trogstaulage, sowie für weite Teile Österreichs das Vb-Tief (sprich „Fünf-b-Tief“). Ein Vb-Tief zieht vom Mittelmeer nach Norden bis Nordosten und kann vor allem im östlichen Mitteleuropa schwere Unwetter hervorrufen. Die Schneemengen sind zumeist proportional zur Temperatur: Je kälter es ist, desto größer die Schneemenge bei gleichen Niederschlagsmengen (möglich ist das etwa 30fache des Niederschlags in Millimetern – also bei 5 mm Flüssigwassergehalt können es bis zu 15 cm Pulverschnee sein).

Noch ein paar Sätze zu Lawinen

Die Gefahr von Lawinen gilt in erster Linie für den Alpenraum (westliches Niederösterreich), während Schneeverwehungen vorwiegend im Flachland des östlichen Niederösterreichs wie etwa im Bezirk Bruck an der Leitha auftreten. Von Starkschneefall spricht man, wenn in Lagen von über 800 Meter Seehöhe mehr als 30 Zentimeter Schnee in 12 Stunden fallen. Die Gefahren ergiebiger Schneefälle oder Eisanlagerungen die immer dicker und somit schwerer werden, können durchaus Gebäude und Hochspannungsmasten zum Einsturz bringen.

Und dann ist der Strom weg oder die Straße gesperrt…

Ob durch Starkschnee in den Bergen oder Eis in den flacheren Gebieten – es kann in ganz Niederösterreich passieren, dass Sie ein paar Tage ohne Strom auskommen müssen. Oder ein paar Tage auf Ihre Vorräte angewiesen sind, weil die Straße zum nächsten Geschäft gesperrt ist. Wir empfehlen Ihnen, jedenfalls für diese paar Tage zu vorzusorgen. Das sollten Sie auf jeden Fall zu Hause haben: ein batteriebetriebenes Radio (damit Sie wissen, warum es bei Ihnen finster ist und wie lange es dauern wird), eine Notkochstelle (das kann auch ein Fondueset sein), haltbare Lebensmittel für einige Tage (der Kühlschrank wird irgendwann zu warm), und Wasser für einige Tage, raten die Experten des Niederösterreichischen Zivilschutzverbandes. Noch besser ist es natürlich, wenn Sie auf ein Blackout vorbereitet sind, dann sind 3 Tage ohne Strom oder Einkaufsmöglichkeit kein großes Problem für Sie. Was Sie dafür zu Hause haben sollten, erfahren Sie beim NÖZSV.

Projekt Notstromversorgung / Selbsthilfezentren (Blackout-Vorsorge)

ber Initiative von Bürgermeister Karl Harrer und Sicherheitsgemeinderat Martin Speychal wird künftig in jedem Ortsteil sowie im Stadtgebiet Schrems zumindest ein öffentliches Gebäude mit Notstrom versorgt werden und im Falle eines Blackouts (längerfristiger Strom- und Infrastrukturausfall) als Selbsthilfezentrum für die Bevölkerung zur Verfügung stehen.

Welche öffentlichen Gebäude künftig mit Notstrom versorgt werden und wie sich die Bürger selbst auf den Fall eines Blackouts vorbereiten können waren Themen der Informationsreihe, welche im Oktober und November 2019 in Schrems und den Ortsteilen abgehalten wurden.
Dabei referierte u. a. der Ortsleiter des Zivilschutzverbandes, Herr Ernst Mlejnek, über die Ursachen, Folgen und Auswirkungen eines längerfristigen Stromausfalls auf das zivile Leben und gab wertvolle Tipps, wie man selbst für einen krisenfesten Haushalt sorgt (Bevorratung von Lebensmitteln, Wasser, Medikamente, Kochmöglichkeit, etc.).
Herr Rainer Gangl, Amateurfunker aus Heidenreichstein, wies auf die wichtige Funktion der Amateurfunker in Katastrophenfällen hin. Sie sind Bindeglied zwischen den Gemeinden bzw. der Bezirkshauptmannschaft sowie den einzelnen Hilfs- und Einsatzorganisationen.
Seitens der Freiwilligen Feuerwehren der Stadtgemeinde Schrems wurden die Anwesenden noch über die Aufgaben der Selbsthilfezentren informiert.

In den letzten Monaten wurden die Möglichkeiten zur Notstromeinspeisung in den künftigen Selbsthilfezentren geschaffen und die ersten Notstromaggregate angekauft.  Die weiteren Notstromaggegate werden Zug um Zug angeschafft und in den einzelnen Selbsthilfezentren aufgestellt. Über den weiteren Fortschritt des Projektes werden wir Sie natürlich laufend informieren.

Foto (FF Pürbach): Bürgermeister Karl Harrer begrüßte die Anwesenden bei der Bürgerinformationsveranstaltung in Pürbach.

Näheres zum Thema Blackout finden Sie auch unter www.noezsv.at oder informieren Sie sich direkt bei Ortsleiter Ernst Mlejnek, 0664/3828493.

Broschüren und Informationsblätter zum Thema Zivilschutz finden sie auch im Infopoint des Stadtamtes Schrems.

Eine Online-Vortragsreihe des NÖ Zivilschutzverbandes zum Thema kann auf Youtube aufgerufen werden:

Teil 1: https://youtu.be/VmwivzDhhGA
Teil 2: https://youtu.be/MjYk-h10-_4
Teil 3: https://youtu.be/bccLkyT_SUA

 

 

 

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